Glänzende Kinderaugen. Schön, oder?! Aber wer sagt Ihnen denn, dass die Kinderaugen auch alles was sie betrachten scharf sehen können? Kinderaugen können Fehlsichtigkeiten noch extrem gut selber korrigieren. Das soll nun aber nicht heißen, dass Kinder keine Brillen benötigen. Selbst wenn Kinder ihre Fehlsichtigkeit selber ausgleichen können, ist es immer ratsamer, diesen Ausgleich durch eine Brille zustande kommen zu lassen. Fehlsichtigkeiten auszugleichen ist Kopfsache. Das Gehirn wird stark belastet, was zu Kopfschmerzen, brennenden Augen, Verspannungen, Rechtschreib- und Leseschwächen und damit verbundenen Lernschwächen führen kann. Suchen Sie daher mit Ihrem Kind regelmäßig, auch schon in jungen Jahren, einen Augenarzt auf. Dieser untersucht die Kinderaugen und verordnet gegebenenfalls eine Brille. Für gesetzlich Krankenversicherte übernehmen die Krankenkassen für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren die Gläser. Achten Sie dabei besonders auf die Vormulierung auf der Sehhilfeverordnung "Kunststoffgläser für Schulsport", damit die Kasse leichte und bruchsichere Kunststoffgläser übernimmt. Anderenfalls würde die Krankenkasse nur schwere mineralische Gläser übernehmen.
Damit eine Kinderbrille auch passt, sind viele kleine Details zu beachten. Zum Einen ist den Kleinen natürlich auch schon das Aussehen viel wert. Daher sollte sich jedes Kind seine Brille selber aussuchen können.
Zum Anderen ist es wichtig, dass die Brille möglichst leicht ist. Kindernasen bestehen noch überwiegend aus weichem Knochenkropel, welcher unter Druck zu unerwünschten Verformungen führen kann. Dies ist insbesondere im Erwachsenenalter von größter Bedeutung. Ein durch eine zu schwere Brille belasteter Nasenrücken kann später zu eng sein und dadruch kann es zu Atemschwierigkeiten führen.
Weiterhin sollte auf jedenfall darauf geachtet, dass das Brillengestell keine Allergien beim Träger auslöst. Materialen aus Titan sind nicht allergierelevant und sind zudem extrem leicht.
Sie sehen, Kinderaugen verdienen mehr. Lassen Sie sich deswegen gerne von uns beraten. Schon so manch ein Kind konnte nicht nur besser gucken, sondern wurde auch in der Schule viel besser.